Der Wechsel auf eine weiterführende Schule

//Der Wechsel auf eine weiterführende Schule

Der Wechsel auf eine weiterführende Schule

Der Wechsel auf eine weiterführende Schule

Jedes Jahr fragen sich ca. hunderttausende Eltern, an welcher weiterführenden Schule soll ich bloß mein Kind anmelden? Wie weit darf die Schule entfernt sein? Wie kommt das Kind nach der Schule nach Hause? Muss es abgeholt werden oder fährt ein Bus?

Oder darf es sogar eine Privatschule sein, wenn das Budget der Eltern ausreichend ist?

Viele wichtige Fragen die gut überlegt, besprochen und geklärt werden sollten.

Die Klassenlehrer der Grundschulen geben heutzutage nur noch Empfehlungen für weiterführende Schulen. Entscheiden müssen die Eltern mit dem Kind letztendlich gemeinsam. Dies ist jedoch nicht immer eine klare einfache Entscheidung.

Alle weiteführenden Schulen präsentieren sich jedes Jahr mit einem Tag der offenen Tür den zukünftigen Neulingen von Ihrer besten Seite. Bestehen danach Unsicherheiten wie der Alltag an der Schule wirklich abläuft, erfahren die Eltern zum Beispiel indem sie sich mit Eltern austauschen, deren Kinder bereits auf dieser Schule sind.

Besonders wenn ein Kind zum Beispiel auf ein Gymnasium möchte, die Eltern dies aber nicht für gut halten. Das Kind möchte eine gute Schule, einen guten Abschluss erreichen und eventuell auch weil andere Kameraden oder Freunde die Schule besuchen natürlich auch dorthin. Verständlich. Das Hauptkriterium für eine gute schulische Entwicklung ist vielmehr, dass Kinder durch Leistungserwartungen und Lerntempo einer Schulart weder dauerhaft über- noch unterfordert werden.

Dies wäre für Kind und Eltern keine schöne Erfahrung. Gerade in der Pubertät der jungen Schüler kann das Folgen für das Kind haben. Ein weiterer Leistungsabfall oder Lustlosigkeit können die Folge sein. Erneut schlechte Noten wären möglich. Dennoch möchte kein Schüler sich als Loser fühlen oder vor Freunden und Mitschülern gelten.

Die Kinder sollten herausgefordert werden und Erfolge beim Lernen erleben.

Eine Alternative für eine günstigste Schulform im Zweifelsfall ist eine Gesamtschule.

Sie bietet unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten und verschiedene Abschlussniveaus. Die Konzepte sind allerdings in allen Bundesländern unterschiedlich.

Steigt die Leistung in den Jahren, kann an einer Gesamtschule immer noch eine gymnasiale Oberstufe angestrebt werden. Sollten die Noten sich verschlechtern, kann eine Abschluss in der Sekundarstufe I die bessere Alternative sein. Mit diesem Abschluss kann nach der Schule eine Ausbildung sehr sinnvoll sein. So gilt das Kind nicht als Versager, sondern ist aktiv, verdient eigenes Geld und das jugendliche Selbstwertgefühl steigt wieder. Die Jugendlichen sammeln neue Erfahrungen und pflegen neue soziale Kontakte. Mit dem eigenen Verdienst sind sie sogar im Vorteil gegenüber der Studenten oder Gymnasiasten. Sie sind unabhängiger im jungen Alter und sammeln schon früh Erfahrungen in der Arbeitswelt.

Es muss auch nicht immer der schnellste und kürzeste Weg zum Abitur oder der Hochschulreife sein, wenn die Eignung des Kindes noch unklar ist. Diese Abschlüsse können inzwischen auf so vielen Wegen noch nachgeholt werden. Das Kind ist älter und reifer geworden in den ganzen Jahren. Es kann nun selbst besser entscheiden, will ich mehr erreichen und dafür weiter lernen oder will ich einfach nach der Ausbildung arbeiten oder eventuell hier eine Weiterbildung für den erlernten Job anstreben.

2017-12-20T20:21:12+00:00 Dezember 20th, 2017|Allgemein|0 Comments

Leave A Comment