Schulsport in der Oberstufe abschaffen?

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Schulsport in der Oberstufe abschaffen?

Schulsport in der Oberstufe abschaffen?

Die Abschaffung des Schulsports, besonders in der Oberstufe des Gymnasiums ist ein immer wieder kehrendes Thema. Die Schüler sollen entlastet werden. Sie könnten mehr sinnvollere Kurse wie zum Beispiel Informatik belegen und hätten mehr Freiheit für Wahlkurse. Für die Bewegungsmuffel unter den Schüler wäre dies ein Fest. Nie mehr ungewollt schwitzen und sich mit den anderen Schülern zusammen umziehen und duschen. Da macht Unterricht am Comupter doch viel mehr Spaß.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat zu diesem Entwurf der Kultusministerkonfernz bereits Alarm geschlagen. Allerdings war dies erst ein Referententwurf, kein entgültiger Beschluss.

In der heutigen Zeit des Bewegungsmangels wäre die Streichung des Sportunterrichts allerdings fatal. Immer mehr Jugendliche surfen auch nach der Schule noch viel zu lange im Internet oder beschäftigen sich mit dem Handy. Vereinssport hat langsam an Bedeutung verloren. Dabei ist es gerade für die jungen Menschen wichtig sich regelmäßig zu bewegen und die sozialen Kontake beim Sport zu pflegen. Die Gemeinsamkeit untereinander, der Ehrgeiz und Spaß am Sport werden dadurch gestärkt. In unserem digitalen Zeitalter ein sehr wichtiges Thema, dass nicht vernachlässigt werden sollte. Besonders wichtig ist auch das Thema Teamarbeit für die Zukunft. Die Schüler lernen in der Gruppe zu arbeiten und sich anzupassen. Die Schulen und Eltern sollten die Sportbegeisterung fördern und nicht abschaffen.

Zudem beträgt der Schulsport nicht mehr als zwei Schulstunden pro Woche, was nicht wirklich unzumutbar oder zu viel ist.

Die Gewichtszunahme und die dadurch steigenden Gesundheitsprobleme sind schon jetzt ein präsentes Thema in unsere Zeit. Dagegen sollte etwas unternommen werden anstatt den Schulsport ganz zu streichen. Das wäre ein Weg in die falsche Richtung.

Gerade an in den Oberstufen mit einem sanspruchsvollen Stundenplan inklusive vieler Hausaufgaben bleibt den Jugendlichen kaum noch Zeit nach der Schule Sport zu treiben.

Die Mehrheit der Schüler sei aufgrund einer Umfrage sogar für mehr Sport in der Schule.

Für sie ist dieser ein Ausgleich zum stundenlangen Stillsitzen in der Schule. Das gute Gefühl etwas sich körperlich betätigt zu haben und eine gewisse Motivation lässt sich hierdurch erreichen. Zudem können in der Gruppe deutlich mehr Sportarten wie Badminton oder Volleyball betrieben werden. Allein kämen die jungen Menschen wohl eher nicht auf die Idee dies zu tun.

Dennoch fühlen sich leider einige Schüler dem Leistungsdruck und der Überanstrenung nicht gewachsen und würden lieber auf den Sport verzichten. Die zurückhaltenden Schüler schämen sich teilweise auch. Dies fängt schon in der Umkleide an. Besonders bei den jungen Mädchen.

Um die Begeisterung und die Wünsche für den Schulsport unter den Jugendlichen aufrecht zu erhalten, sollte allerdings die Gestaltung des Sportunterrichts von den Schülern zum Großteil mitbestimmt werden können.

2017-12-06T13:29:41+00:00 Dezember 6th, 2017|Allgemein|0 Comments

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