Schwimmunterricht in der Schule

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Schwimmunterricht in der Schule

Schwimmunterricht in der Schule

Der Schwimmunterricht in den deutschen Schulen sollte eigentlich so normal sein wie der Sportunterricht. Jedoch ist das Schwimmen Luxus geworden. In vielen Lehrplänen taucht es nur hin und wieder auf. Zudem können immer weniger junge Grundschüler schwimmen. Nur jeder zweite verlässt die Grundschule mit einem Abzeichen. Das zeigt, wie wichtig es ist, dass der Schwimmunterricht stattfände. Dennoch ist das Schulschwimmen gesetzliche Pflicht.

Doch was ist das Problem? Warum findet der Unterricht so wenig oder gar nicht statt?

Wie bei allen Dingen kostet auch Schulschwimmen Geld. Viel Geld. Zudem genießt es in der Politik wenig Aufmerksamtkeit. Hinzu kommt, dass in den vielen vergangenen Jahren etliche Hallen- und Freibäder geschlossen wurden. Außerdem liegen zu viele Schule zu weit entfernt von den Schwimmbädern. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln würde sich die Schulstunde bis dorthin gar nicht erst lohnen. Unter anderem ist ein weiteres großes Problem Personalmangel. Es fehlt einfach an Lehrern. Für den Schwimmunterricht müssen mindestens zwei Lehrer dabei sein. Auch die Anforderungen an die Lehrer steigen immer weiter. Heute wird ein Rettungsschwimmschein für die Durchführung des Unterrichts benötigt. Das war früher nicht notwendig.

Doch wie sehen die Schüler selbst das Thema Schwimmunterricht?

Sie gehen vielleicht gerne in Freibad oder am Wochenende im Schwimmbad rutschen und planschen. Doch trotzdem sind viele Kinder Nichtschwimmer und haben Angst vor dem Wasser. So gehen sie gar nicht erst in das große tiefe Schwimmbecken. Von Tauchübungen oder vom Dreier springen, mal abgesehen. So kommt es, dass Schwimmen in der Schule nicht beliebter ist als Mahtematik oder Biologie. Für den Schwimmunterricht und die großen Ängste der Kinder daher nicht nur einfacher Lehrer nötig. Sie müssen einfühlsam sein und den Kindern lehrern, die Angst vor dem Wasser zu verlieren.

Ein weiteres Problem die Schüler für das Schwimmen zu begeistern ist die Pubertät. Viele Mädchen und Jungen schämen sich in Badesachen. Sie wollen ihren Körper nicht öffentlich zeigen.

Die Folge sind viele Ausreden wie zum Beispiel Grippe oder die Periode. Hauptsache der Unterricht kann geschwänzt werden.

Aber was kann gegen diese vielen Probleme getan werden?

Sehr wichtig wäre es, wenn die Eltern mit den Kindern vor Einschulung im Kleinkindalter öfter schwimmen gehen. Sie sollten sich bemühen, Verständnis für die Ängste des Kindes aufzubringen. Eventuell kann auch ein Schwimmkurs weiterhelfen. Zudem geht das Kind mit viel mehr Selbstbewusstsein im Gegensatz zu den Mitschülern zum Schwimmunterricht, wenn es keine Angst vor dem Wasser hat und schon richtig schwimmen kann. So liegt das Ziel, wie zum Beispiel das Abzeichen „Seepferdchen“ zu erlangen greifbar nahe.

Wenn das Kind trotzdem mal keine Lust zum Schwimmunterricht hat und zu einer Notlüge greift, ist das noch in Ordnung. Aber wenn die Abneigung zu groß ist, sollte ein Gespräch mit dem Pädagogen gesucht werden um gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.

2017-12-28T08:18:28+00:00 Dezember 28th, 2017|Allgemein|0 Comments

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