Wie gut sind Privatschulen wirklich?

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Wie gut sind Privatschulen wirklich?

Wie gut sind Privatschulen wirklich?

Heutzutage ist es normal, dass die Kinder nicht mehr möglichst nah am Wohnort zur Schule gehen. Sie müssen täglich weite Wege mit Bus und Bahn auf sich nehmen um zur Schule zu kommen. Die Eltern haben die Wahl zwischen öffentlichen Schulen oder einer Privateschule. Private Schulen erfreuen sich immer größere Beliebtheit. Und das nicht nur bei den Eltern. In Deutschland hat sich ihr Anteil seit 1998 fast verdoppelt. Der Andrang ist hoch. So hoch, dass inzwischen die Schulen nicht mehr alle Bewerber annehmen können.

Inzwischen schicken sogar Eltern mit mittlerem Einkommen ihre Kinder auf Privateschulen. Sie erhoffen sich dadurch besseren Unterrricht, Betreuung und Förderung der Kinder. Sie hoffen, dass ihre Kinder so bessere Zukunftschancen haben. Viele Eltern schicken die Kinder auch dorthin weil sie schulische Probleme haben und denken, dass staatliche Schulen sich darum zu wenig kümmern. Doch so einfach ist das ganze auch wieder nicht.

Was hat eine Privatschule für Vor- Nachteile? Lohnt es sich überhaupt so viel Geld für eine Schule auszugeben?

Zahlreiche öffentliche Schulen bieten auch ausgezeichneten Unterricht. Mehr Geld heißt nicht direkt besserer Unterricht. Staatliche Schulen schneiden in einigen Ländern sogar genauso gut oder auch besser ab.

Aber auch zwischen den Anbietern der Privateschulen gibt es große Unterschiede. Sie verfolgen zum Beispiel unterschiedliche Konzepte. Dieses sollte jedoch zum jeweiligen Schüler passen. Auch im Bereich der Kosten gibt es starke Schwankungen. Es gibt einige Schulen, die ein Stipendium für Familien mit weniger finanziellen Möglichkeiten anbieten. Die Ausgaben bei solch einer Schule liegen bei ca. 200 Euro monatlich. Einige Privatgymnasien verlangen beispielsweise mehr als 2000 Euro im Monat. Für diese rein gewerblichen Träger ist der Privatschul-Boom ein guter Markt um mehr Geld zu verdienen.

Doch auf Privateschulen gehen eher Schüler die aus bildungsaffinen Familien stammen. Den Eltern ist gute Bildung sehr wichtig. Die Eltern die sich darüber keine Gedanken machen, schicken ihr Kind eher auf eine staatliche Schule in der Nähe. Zudem wäre der Weg zur teuren Schule ja viel zu weit. Womöglich fährt kein Bus und die Kinder müssten jeden Tag gefahren werden.

Nicht zu vergessen warum Privatschulen viel kosten sind unter anderem auch, dass hier zusätzliche Leistungen wie Freizeit- und Sportangebote mitbezahlt werden.

Leider ist es auch so, dass der Staat für Schüler die private Schulen besuchen, ca. 5000 bis 10.000 Euro pro Jahr spart. Bloß einen ganz kleinen Teil davon gibt er als Zuschuss an Privateschulen weiter.

Viele fürchten sogar die Kinder würden nicht genug lernen, wenn sie bloß auf eine staatliche Schule gehen und der Umgang der neu geschlossenen Freundschaften sei nicht gut für ihre Kinder. Es könnte ja sein, dass sie sich mit anderen anfreunden die aus sozialschwachen Verhältnissen kommen und somit ihren Nachwuchs negativ beeinflussen. Oder wenn sie mit Migrantenkindern spielen sei das schlecht für das eigene Deutsch das sie sprechen.

Dennoch wird an privaten Schulen mehr ausprobiert und viel Neues entwickelt. Dies spricht für diesen Schulen.

Staatliche Schulen haben hier kaum Einfluss und nicht immer die finanziellen Mittel für Neues.

2018-01-12T11:41:51+00:00 Januar 12th, 2018|Allgemein|0 Comments

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